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Idee38 Neue Idee

26.11.2017, 17:36 | Eingereicht durch: thomas

Dieses Portal ist jetzt ziemlich genau ein halbes Jahr alt, es hat knapp 30 Einträge gegeben. Hat mal jemand geprüft, wie viele der Ideen von der BZ umgesetzt wurden? Ich will es verraten: es sind genau NULL!
Liegt das an den Ideen, liegt es an den Redakteuren, die neben ihrem Job eine Zeitung zu machen, keine Lust haben, diese Portal auch noch zu bedienen, liegt es an den Bürgern, die ihre Ideen lieber umstetzen, als sie bei der BZ zerreden zu lassen? Ich weiss es nicht…
Ich weiss aber, dass Idee38 völlig überflüssig ist! Deshalb meine Idee: Stellen Sie dieses Portal ein, geben Sie Internet- und Serverplatz frei sinnvolle Dinge

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2 Kommentare

  1. 30. November 2017
    10:47
    Basti

    Dies ist die zweitbeste Idee, die hier veröffentlicht wurde. Beste Idee: “Unabhängige Zeitung für Braunschweig”

  2. 30. November 2017
    16:01
    Mögliche Gründe

    Idee38 ist offenbar aus Alarm38 entstanden. Einige Aufreger führten gleich einen Verbesserungsvorschlag bei sich. So kam die Idee, für Verbesserungen ein eigenes Portal einzuführen. Nur Idee38 nutzt keiner so richtig. Warum?
    _
    Eine mögliche Erklärung (Liebe Redaktion gestattet mir meine Meinung, auch wenn sie noch so bitter ist): Alarm38 ist inzwischen aufgrund unfähiger Moderation (die betreuenden Redakteure haben wohl keine Ausbildung als Moderatoren genossen) zu einem reinen Witzportal verkommen. Es wird nicht mit dem Bürger / Leser in Kontakt getreten. Meinungen werden je nach Laune gelöscht. Es wird nur noch gegeneinander gepöbelt. Inzwischen machen sich viele Leute einen Spaß daraus, Fake-Meldungen einzustellen. Solche Fakes werden von den Redakteuren nur selten erkannt. Hinweise darauf werden wiederum gelöscht. Erklärungen zu Missständen sind auch nicht erwünscht. Satiere wird nur zugelassen, wenn der Redakteur es versteht oder nicht versteht (es gibt da keine Gesetzmäßigkeit). Aufforderungen zu Straftaten (Gegen Laternen Masten treten oder Lackstärken am Auto messen) bleiben bestehen. Ebenso Beleidigungen bis hin zu Mobbing werden geduldet und es wird nur selten eingegriffen. Stattdessen brüsten sich einige Redakteure lieber mit Lateinischen Zitaten, um ihrer Schulbildung (wahrscheinlich Abitur) Nachdruck zu verleihen. Fachwissen oder Kenntnisse über Örtlichkeiten sind auch nicht viele vorhanden. Auch die Grundsätze, mit Menschen in Kontakt zu treten um erhitzte Gemüter zu besänftigen besitzen sie nicht. Diese Fähigkeit wird von jedem Kindererzieher / Pädagogen / Lehrer oder auch inzwischen Call-Center-Mitarbeiter etc. erfüllt. Antworten sind kurz gehalten, oft ohne passende Aussage. Auf Rückfragen über die Kommentarfunktion wird nicht eingegangen, was ich persönlich für sehr unhöflich halte. Das ist für ein Portal, welches sich mit Missständen beschäftigen will, ein echtes Armutszeugnis.
    _
    Ferner kommt hinzu, dass den Aufregern nicht wirklich nachgegangen wird. Die Melder erhoffen sich Veränderungen nach ihren Meldungen. Entweder weil sie bei den Behörden nichts erreicht haben, oder nicht wissen wie man Veränderungen bewirken kann. Oft sind auch mangelnde Sachkenntnisse oder Rechtsirrtümer, Grund des Aufregers. Aufklärungen oder Hilfestellungen seitens der Zeitung Fehlanzeige. Stattdessen Standard-Textbausteine und weiterleiten des Aufregers. Ggf. wird einem noch geraten „Anzeige“ zu erstatten. Obwohl andere Maßnahmen existieren und auch bevorzugt werden sollten oder eine Anzeige rechtlich gar nicht möglich ist. Hier wird nichts hinterfragt, Recherchiert oder an einer Verbesserung gearbeitet. Wie auch? Eine Zeitung sitzt nicht im Stadtrat und hat kein Entscheidungsrecht. Ihr politischer Einfluss ist zu gering geworden oder wird nicht ausgenutzt. Etwas mehr Aufklärung der Leser, Hinterfragung bei den Entscheidungsträgern oder sonstige Hilfestellung könnte man da schon erwarten.
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    Anstelle Alarm38 hätte man lieber ein Plauderportal eröffnen sollen, mit dem Thema, „What’s Up, Erzählt uns, was in eurer Gegend so los ist“. Wir kommen dann zu Euch und berichten darüber, wenn es interessant ist. Nur dazu müsste man wieder in den direkten Kontakt mit den Bürgern treten.
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    Früher wurden angehende Journalisten mit dem Kassettenrekorder in die Fußgängerzone gestellt, um Bürgerstimmen einzufangen. Hieraus wurden dann die Berichte geschrieben. Heute erhofft man sich die Meinungen über solche Portale einfangen zu können (man muss nicht mehr vor die Tür gehen). Früher hat der Journallist mit dem Bürger gesprochen. Heute finden Gespräche, mit direktem Kontakt nicht mehr statt.
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    Unter diesen Voraussetzungen, das Alarm38 nicht wirklich funktioniert (nur wenige Missstände wurden wirklich zufriedenstellend behoben), sind die Erwartungen für Idee38 gleich Null. Wie soll die Zeitung eine Idee bei der Verwirklichung unterstützen? Wie geschrieben, Entscheidungsgewalt im Stadtrat hat sie nicht. Werbung für jemanden und seine Idee macht sie auch nicht (kostenlos). Spezielle Kontakte hat die Zeitung wohl auch keine mehr (potentielle Unterstützer). Wie könnte die Zeitung sonst bei der Verwirklichung behilflich sein? Bevor man sich wieder von Troll-Kommentatoren in der Luft zerreißen lässt, und begründen muss warum man überhaupt Kinder in die Welt gesetzt hat oder ein Auto fährt, schweigt man lieber und wendet sich mit seiner Idee selbst an mögliche Unterstützer oder Entscheidungsträger.



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