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Braunschweig braucht den Knöllchen-Horst Nicht umsetzbar

06.07.2017, 08:29 | Eingereicht durch: Anonymer Nutzer

Im Parterportal Alarm38 werden so viele Aufreger, die Parkverstöße etc. betreffen, dass es Zeit ist für einen Ehrenamtlichen, der durch die Stadt geht und diese Vergehen meldet. Die BZ sollte einen entsprechenden Aufruf starten und dann täglich über die Erfolge dieses Knöllchen-Horsts berichten. Es handelt sich selbstverständlich nicht um Denunziantenkultur, die da gefördert werden soll, sondern um notwendige und richtige Wege, Regelverstöße mitzuteilen. Wird zu schnell gefahren, falsch geparkt, Platz blockiert, kommt es zu Gefahren und Gefährdungen etc., dann sollte es auch Aufmerksamkeit und ggf. Konsequenzen geben.

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2 Kommentare

  1. 06. Juli 2017
    14:36
    Redakteurin Cornelia Steiner

    Liebe Leser! Dieser Idee werden wir nicht weiter nachgehen. Zwar stimmt Ihre Wahrnehmung, dass die Nutzer auf Alarm38 häufig zum Beispiel falsches Parken und zu schnelles Fahren anprangern. Doch zum einen steht es jedem frei, Privatanzeige bei der Stadtverwaltung zu erstatten, wenn man durch das Fehlverhalten beeinträchtigt wird oder es dadurch zu Gefährdungen kommt. Zum anderen ist es Aufgabe von Ordnungsdienst und Polizei, diesen Problemen nachzugehen. So sind zum Beispiel fast 30 Politessen bei der Stadt beschäftigt. Sie stellten im Jahr 2015 rund 145.000 Falschparker fest und verhängten Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 2,3 Millionen Euro. Die Tempokontrollen weitet die Stadt auf einen Ratsbeschluss hin in den nächsten Monaten und Jahren personell aus. Alles andere wie der von Ihnen angeregte Einsatz eines Ehrenamtlichen ist Denunziantentum, wie auch das Oberverwaltungsgericht Lüneburg im Fall von “Knöllchen-Horst” festgestellt hat. Und derartiges findet keineswegs unsere Unterstützung. Herzliche Grüße, Cornelia Steiner.

  2. 25. August 2017
    11:20
    Horst ohne Knöllchen

    na Frau Steiner, Knöllchen-Horst hat es tatsächlich übertrieben, sah es anscheinend als Lebensaufgabe an.
    Aber wenn hier verschiedene Menschen tätig werden und auf Probleme wie ständiges Falschparken, wilde Müllhalden, Dreckecken, Schäden und andere Probleme hinweisen ist das kein Denunziantentum.
    Mir scheint eher, dass die Stadtverwaltung nicht mehr allem nachkommen kann und will. deshalb auf Unterstützung angewiesen ist, aber sich damit noch mehr Arbeit augehalst hat, welche sie wiederum nicht erledigen kann oder will.



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